Paul Reitbauer
Paul Reitbauer
Paul Reitbauer verfügt über langjährige internationale Führungserfahrung im Tourismus, der Hotellerie und Gastronomie sowie als Interims- und Krisenmanager.
Cost-Controlling | Der Chef im Gespräch ©pressmaster - stock.adobe.com

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Cost-Controlling – Fehleinschätzungen trüben Erfolg

Es gibt gastronomische Unternehmen, die wenig Zeit aufbringen können – eine gezielte Planung zu betreiben. Sie haben somit leider auch keinen Überblick darüber, wie es um Ihre Kosten im Einzelnen steht und welche Gewinn-Potentiale in einem hohen Maße vorhanden sind, selbst wie es um die Liquidität bestellt ist. All diese Erkenntnisse sollte aber ein gutes Cost-Controlling liefern.

Im täglichen Arbeitsablauf zeigen sich dabei häufige Fehleinschätzungen.

Keine Planung

Der Überblick der Kosten im Einzelnen fehlt und ist sich seiner Gewinn-Potentiale nicht bewusst.

Stress und fehlende Zeit

Hier werden falsche Prioritäten gesetzt und schiebt das Thema vor sich her, da man mit dem Tagesgeschäft so oder so ausreichend ausgelastet ist.

Alles läuft doch eh super!

Auch wenn das Geschäft vermeidlich gut läuft, so sollte sich keiner auf den Lorbeeren ausruhen. Jeder kann dafür sorgen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Jeder kann laufend versuchen auch weiterhin Abläufe zu optimieren und Kosten zu senken. Jeder sollte auch weiterhin seine Qualität (wie durch Qualitätssicherung) und Strukturen hinterfragen. Denn nur so ist jedermann für die Zukunft gewappnet und bleibt wettbewerbsfähig.

Cost-Controlling ist unnötig – habe alles im Kopf

Es mag ja sein, dass ein guter Unternehmer viele Dinge im Kopf hat und ein grundsätzlich gutes Gefühl für seinen „Laden“ hat. Jedoch ist es dabei unmöglich, ins Detail zu gehen und ein scharfes Bild zu zeichnen. Man hat vielleicht ungefähr „Daumen mal B“-Zahlen im Kopf aber meist kaum genau berechnete Fakten & Daten. Aber darauf kommt es an.

Jeder gastronomische Unternehmer braucht ganz klare und verlässliche Cost-Controlling Zahlen. Er sollte diese unbedingt abrufbare Aufzeichnungen machen und sich täglich vor Augen halten. Ein scharf umrissenes Ziel ist besser zu erreichen, als ein nebulöses und auf ungefähren Werten basierendes Ziel!

Das macht mein Mitarbeiter resp. Steuerberater

Cost-Controlling ist und bleibt Chefsache! Auch, wenn Sie sich einen eigenen Cost-Controller oder Fachberater leisten, sollten Sie als Unternehmer mit diesem eng zusammenarbeiten. Nur Sie kennen alle Zusammenhänge, nur Sie haben ureigenes Interesse an der Optimierung des Gewinns, nur Sie sind dafür verantwortlich, die Löhne pünktlich zu zahlen. Bleiben Sie also am Ball und behalten Sie stets alle Zahlen im Blick bzw. lassen Sie sich regelmäßig von Ihrem Cost-Controller oder einem Fachberater Bericht erstatten und in die Zukunft blicken.

Ein Steuerberater verarbeitet Ihre Zahlen des IST-Zustandes und ein Fachberater respektive Unternehmensberater berät Sie fachgerecht in Ihrem IST- u Soll-Zustand – für Ihren möglichen gewinnbringenden Zustand in der Zukunft.

Die falschen Kennzahlen

Sie haben sicher eine ordentliche Buchhaltung und vermutlich auch einen guten Steuerberater – das heißt aber leider nicht, dass Sie den richtigen Fachberater haben wo Sie dementsprechende fachspezifische zusammengestellte und aufbereitete Zahlen erhalten. Buchhalter sind Buchhalter, sie werden Ihnen immer gute externe Standard-Kennzahlen liefern. Was Sie jedoch brauchen, ist eine praxisorientierte Analyse u Diagnose der Zahlen. Das können nur Sie selbst bzw. Ihr Cost-Controller oder ein begleitender Fachberater.

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Paul Reitbauer MBA Gründer R&E Consulting - Reitbauer & Experts Tourismusberatung Unternehmensberater Wien 1400x933

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